Coaching ist keine Therapie – und auch kein Training oder klassische Beratung

Manchmal vermischen sich die Dinge. In der Wahrnehmung und zB. durch die öffentliche Diskussion. Dabei ist Coaching eben nicht „Meinungsaustausch“, soll den Coachee/Klienten nicht umkrempeln oder manipulieren, sondern dazu befähigen mit seinen Herausforderungen aus eigener Kraft umzugehen. Dazu müssen die eigenen Ressourcen aktiviert werden und der Blick von dem Symptom auf Ursachen gelenkt werden.

Zwar ist der Artikel aus 2015, allerdings beschreibt er den Ansatz des systematischen Coachings recht präzise.

„Gefragt wird im systemischen Coaching nicht danach, wie es „wirklich“ ist, sondern nach Ideen und Bedeutungsgebungen. Die „Wirklichkeit“ wird nämlich stets als eine subjektive, also vom Individuum selbst konstruierte erachtet, in die individuelle Erfahrungen und Werte einfließen. Die Probleme sowie deren Symptome werden im Zusammenhang mit erstarrten Wirklichkeitskonstruktionen gesehen, aus denen der Klient sich ohne Unterstützung nicht oder nur schwer lösen kann. Aufgabe des Coachs ist es, dem Klienten neue Perspektiven und Sichtweisen und somit neue Möglichkeiten zu eröffnen. Es ist nicht seine Aufgabe, „falsche“ durch „richtige“ Wirklichkeitskonstruktionen zu ersetzen!“ (gesamter Beitrag)

Viel Spaß beim Lesen.

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